20. SSW – Mein erster Besuch im Kankenhaus

20. SSW

Die 20. SSW begann gleich mit einem Besuch im Krankenhaus. Zum Glück war es nichts Schlimmes und ich konnte fröhlich, mit einem neuen Bild wieder nach Hause gehen. In der 21. SSW erfuhr ich dann auch, ob sich die Diagnose der Ärztin aus dem Krankenhaus bestätigte oder nicht.

20. SSW – Erst einmal ins Krankenhaus

In der Nacht auf Mittwoch (pünktlich zum Start in die 20. SSW) bin ich aufgewacht, weil ich ein schlimmes Ziehen im Bauch hatte. Zuerst habe ich mir nichts dabei gedacht, aber es wollte nicht aufhören. Es wurde immer schlimmer und ich konnte nicht mehr einschlafen. Um 5 Uhr morgens weckte ich meinen Mann und erzählte ihm von dem Ziehen in meinem Bauch. Klar, in der 20. SSW wächst alles und da zieht es schon mal im Bauch, aber diese Schmerzen waren im Unterbauch und wir waren uns einfach unsicher. Da wir nichts riskieren wollten, versorgten wir unseren Hund und fuhren ins nahegelegene Klinikum Schwabing. Dort schickte man uns gleich hinauf in den Kreissaal, wo sich auch die Wochenbettstation befindet.

Dort angekommen, fragte mich eine wirklich sehr nette Hebamme, in welcher Woche ich denn sei. Ich antwortete, dass heute der erste Tag der 20. SSW sei. Sie meinte dann, ich sei hier richtig und ich solle kurz warten. Eine weitere Hebamme brachte mir einen Becher für eine Urinprobe, das ist ja üblich, auch wenn man beim Frauenarzt ist.

Weil mein Kreislauf langsam versagte und ich davon ausging, das ich sehr lange warten muss (man weiß ja nie, ob die Ärzte nicht gerade in einer Geburt stecken), schickte ich meinen Mann zum Frühstück holen. In dieser Zeit kam auch schon eine sehr junge, aber wirklich sehr nette Ärztin und bat mich ins Untersuchungszimmer. Trotz einer kompletten Nachtschicht nahm sie sich Zeit für eine ausführliche Untersuchung.

Nachdem sie meinen Mutterpass begutachtete und alles notierte, bat sie mich zum Ultraschall. Sie wollte auch den Muttermund genau untersuchen, daher schallte sie erst einmal vaginal. Dort sah alles gut aus und ich konnte recht bald auf die Liege, denn sie wollte noch über den Bauch schallen.

Sie hat einige Messungen vorgenommen und auch meine Plazenta untersucht. Sie war sehr verständnisvoll und meinte, dass ma ja nie genau weiß, ob es was Ernstes ist oder nicht und sie gut verstehen kann, wenn jemand lieber ins Krankenhaus fährt.

Sie zeigte mir meine Plazenta und ich sah schon, dass sie vorne liegt. Die Ärztin meinte, das sei nicht schlimm und die Lage könne sich noch ädern. Deshalb habe ich mir nichts dabei gedacht. In der 20. SSW ist die Lage der Plazenta noch nicht final.

Sie druckte mir den Befund aus und empfahl mir, mich erst einmal auszuruhen. Das tat ich auch. Nach einem kurzen Schläfchen schaute ich mir den Befund genauer an. Und die gemessenen Werte beunruhigten mich, denn sie waren recht häufig sehr am oberen Ende. Auch die Diagnose „Vorderwandplanzenta“ war mir neu. Natürlich habe ich alles gegoogelt und natürlich bin ich jetzt auch nicht schlauer.

Ich werde meine Frauenärztin nächste Woche dazu befragen, sie kann mir sicher alles erklären.

Die 20. SSW war ansonsten nicht mehr spannend, zum Glück. Meine Rückenschmerzen verschlimmerten sich weiter und ich stellte fest, dass ich nicht mehr im Stande war, ein ganzes Haus zu putzen. Die Rückenschmerzen lassen das einfach nicht mehr zu.

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