8. SSW – Blähbauch und echt üble Pupse

8. SSW

Die 8. SSW begann, wie die 7. SSW endete: mit Blähungen und üblen Pupsen. Ganz ehrlich? Das war schlimm! Noch nie habe ich mich so sehr gehasst, wie in den SSWs sieben, acht und neun. Ich wollte einfach nur raus aus meinem Körper, mich wieder wohlfühlen und endlich diese Blähungen loswerden! Es hat aber auch echt nichts geholfen. Vermutlich hat das Essen im Urlaub sein Übriges getan, aber das hat mich in der 8. SSW auch nicht getröstet.

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8. SSW – Faule Eier in mir

Du wirst jetzt vielleicht lachen. Vielleicht, weil Du es selbst nicht erlebt hast, oder gerade weil Du weißt, wie sehr ich recht habe 🙂 In Foren habe ich versucht herauszufinden, warum meine Pupse so stinken. Die Erklärung war einfach und logisch: Da ist ein ganzer Haufen unverdaute Nahrung im Darm und die bildet Gase. Je ungesünder man sich ernährt, desto mehr stinken die Pupse. In der 8. SSW habe ich versucht mit Pflaumensaft und Leinamen auf die Toilette zu können. Aber denkste, es ging wieder nur alle vier oder fünf Tage. Da fühlt man sich ohnehin schon wie ein Haufen Scheiße und dann kann man noch nicht einmal aufs Klo. Aber ich kann Entwarung geben: ich konnte wieder, sobald wir zu Hause waren. Und zwar regelmäßg 🙂

Mein Baby in der 8. SSW

Auch in der 8. SSW war ich noch im Urlaub und musste mich deshalb auf die Angaben in meiner App verlassen. Laut derer wäre mein Baby in der 8. SSW etwa zehn bis 16 Milimeter groß und würde etwa 1,5 Gramm wiegen. Ziemlich stattlich für ein so kleines Wesen. Aber auch der Rest entwickelt sich gut, denn die Organe wachsen weiter, ebenso wie der Körper. Schon bald hat das Baby Arme und Beine, was ich auch schon in der 10. SSW im Ultraschal sehen durfte. Das Herz schlägt schon seit der 6. SSW, in der 8. SSW ist es im Ultraschall schon recht deutlich zu sehen. Die Fruchtblase (Fruchthöhle) wächst ebenfalls mit, hat aber bisher nur ein paar Mililiter Fruchtwasser. Aber auch das wird sich im Laufe der Schwangerschaft noch ändern.

Ich in der 8. SSW

Nebst dem anhaltenden Unwohlsein und den Ausdünstungen einer Biogasanlage, blieb mir immer häufiger die Luft weg. Kurzatmigkeit war mein ständiger Begleiter. Wir konnten im Urlaub nur kleine Wanderungen machen und ich musste mich oft hinsetzen. Naja, ich habe ja vor der Schwangerschaft geraucht wie ein kaputtes Ofenrohr, da ist sicher noch was zurückgeblieben. Da ja ein Teil des Sauerstoffs jetzt für das Baby verbraucht wird, bleibt weniger für mich übrig.

Ich habe auch gelesen, dass man ab der 8. SSW auch unbedingt Sport machen soll. Yogakurse seien da gut. Ich konnte mich nicht aufraffen zu einem Yogakurs für Schwangere zu gehen. Ganz ehrlich? Da hab‘ ich keinen Bock drauf! Ich habe mir mal einen solchen Kurs angeschaut und habe ihn fluchtartig wieder verlassen. Mein Fitness-Studio bietet auch Yoga-Kurse und Power-Ballett an, da gehe ich lieber hin. Und dann mache ich eben nur die Übungen, die ich körperlich schaffe.

Was mir allerdings in der 8. SSW aufgefallen ist: ich musste ab dieser SSW öfter auf die Toilette. Die Fruchtblase ist jetzt schon doppelt so groß wie normal und die drückt recht kräftig auf die Blase. Es ist jetzt nicht so, dass man dann wirklich pinkeln muss, aber der Druck ist da 🙂

Wichtiges in der 8. SSW

Auch die Stimmungsschwankungen wurden in der 8. SSW nicht besser. Ich war zeitweilig schlecht gelaunt und ziemlich leicht reizbar. Mich auf die Palme zu bringen, war ziemlich einfach.

Ich habe aber konsequent versucht, mit meinem Mann darüber zu reden. Er kann ja schließlich nichts dafür und war sonst immer recht hilflos. Ich habe auch ab und zu geweint, weil ich mich so fett gefühlt habe. Er hat das getragen wie ein Mann: er nahm mich in den Arm und erklärte mir, dass ich ja ganz toll bin 🙂 So gehört sich das <3

Was allerdings wirklich wichtig war: ab der 8. SSW habe ich öfter eine Pause gebraucht. Ich musste mich viel hinsetzen und meine Füße taten mir schneller weh. Dem muss man nachgeben, man kann es nämlich nicht aufhalten. Und als Schwangere sollte man – in keinem Stadium – versuchen über seine Grenzen zu gehen.

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